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Dateien, SFTP und SSH

Versteckte Dateien, .htaccess, Dateirechte und die Fehler 403/404

Die Seite zeigt 403 oder 404, oder deine .htaccess funktioniert nicht? So geht Sitewig mit versteckten Dateien um, welche Dateirechte du brauchst und wo du das Fehlerprotokoll findest.

3 Min. LesezeitAktualisiert

Auf dieser Seite
  1. Den Fehler Schritt für Schritt finden
  2. Versteckte Dateien und .htaccess
  3. Kann ich versteckte Dateien in meinem FTP-Programm sehen?
  4. Den Fehler im Protokoll finden

Zeigt deine Website 403 Forbidden oder 404 Not Found, liegt es fast immer an einem von vier Dingen: Die Startseite liegt am falschen Ort, der Dateiname passt nicht, die Dateirechte sind zu streng, oder die Domain ist nicht mit der Website verbunden, auf die du hochgeladen hast.

Vier Fragen der Reihe nach mit der Lösung bei jedem Nein und am Ende der Kontakt zum Support
Fehlersuche bei 403 und 404

Den Fehler Schritt für Schritt finden

  1. Schritt 1: Startseite prüfen

    index.php, index.html oder index.htm muss direkt in sites/<name>/public liegen. Liegt sie in einem Unterordner, erscheint auf der Startseite ein Fehler. Siehe die Ordnerstruktur.

  2. Schritt 2: Dateinamen prüfen

    Der Webserver unterscheidet zwischen Groß- und Kleinschreibung. Index.HTML und index.html sind zwei verschiedene Dateien, und Links auf Bilder/logo.png funktionieren nicht, wenn der Ordner bilder heißt.

  3. Schritt 3: Dateirechte prüfen

    Klicke in deinem FTP-Programm mit der rechten Maustaste auf die Datei und wähle zum Beispiel File permissions (in FileZilla). Verwende 644 für Dateien und 755 für Ordner. Steht eine Datei auf 600, kann der Webserver sie nicht lesen, und die Seite zeigt 403.

  4. Schritt 4: Domain prüfen

    Gehe zu WordPress → Übersicht und öffne die Website. Unter Domains muss deine Domain stehen. Fehlt sie, klicke auf Domain hinzufügen.

Empfohlene Dateirechte

Dateien (html, php, css, Bilder)
644
Ordner
755
Konfigurationsdateien mit Passwörtern, zum Beispiel wp-config.php
640 oder 600

PHP läuft als dein eigener Benutzer, deshalb funktionieren PHP-Dateien mit 600 weiterhin. Bilder, CSS und andere Dateien, die der Webserver direkt an die Besucher sendet, müssen für alle lesbar sein (644).

Versteckte Dateien und .htaccess

Dateien und Ordner, deren Name mit einem Punkt beginnt, sind versteckt. Der Webserver zeigt sie Besuchern nie an: Eine Adresse wie deinefirma.de/.env liefert immer 404. Das schützt zum Beispiel .env, .git und Konfigurationsdateien.

Das kannst du stattdessen tun:

  • Schöne Adressen (Permalinks) in WordPress und anderen PHP-Systemen funktionieren automatisch. Alle Adressen, die keine Datei oder kein Ordner sind, werden an index.php geschickt.
  • Die ganze Domain soll auf eine andere Adresse weiterleiten: nutze die Weiterleitung der Domain.
  • Einzelne Seiten einer PHP-Seite sollen umgeleitet werden: richte die Weiterleitung im PHP-Code oder mit einem Plugin ein, zum Beispiel einem Redirect-Plugin in WordPress.
  • Du brauchst besondere Regeln: kontaktiere uns und schreib, was du erreichen willst.

Kann ich versteckte Dateien in meinem FTP-Programm sehen?

Ja. In FileZilla wählst du Server → Force showing hidden files. In Cyberduck und WinSCP gibt es eine ähnliche Einstellung unter der Ansicht. Die Dateien sind weiterhin da, auch wenn sie sich nicht im Browser öffnen lassen.

Den Fehler im Protokoll finden

Zeigt eine PHP-Seite eine weiße Seite oder den Fehler 500, steht die Ursache meist im Protokoll. Öffne den Ordner logs in deinem Home-Ordner mit deinem FTP-Programm oder dem Dateimanager:

  • logs/php/error.log: Fehler von PHP.
  • logs/<website>.error.log: Fehler des Webservers, zum Beispiel main.error.log.

Findest du die Ursache nicht, kontaktiere uns und schicke uns die Adresse der Seite, den Fehler und den Zeitpunkt, zu dem er aufgetreten ist.

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