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E-Mail auf Handy und Computer

Zertifikatswarnung oder „Die Identität des Servers kann nicht bestätigt werden“

Zeigt dein Mailprogramm eine Sicherheitswarnung zum Zertifikat? Hier sind die typischen Ursachen und wie du die Warnung mit dem richtigen Servernamen beseitigst.

3 Min. LesezeitAktualisiert

Auf dieser Seite
  1. Die häufigste Ursache: falscher Servername
  2. Port und Sicherheit müssen zusammenpassen
  3. Weitere Ursachen
  4. Häufige Fragen
  5. Warum kann ich mail.deinefirma.de nicht als Server verwenden?
  6. Meine alten Geräte nutzen mail.ayamail.net oder mail.fiktomail.dk. Muss ich das ändern?
  7. Die Warnung kommt immer noch, obwohl ich mail.sitewig.com verwende. Was nun?

Dein Mailprogramm prüft jedes Mal, ob der Server der ist, für den er sich ausgibt. Dafür nutzt es ein Zertifikat, das nur für bestimmte Servernamen gilt. Steht im Programm ein anderer Name als der, für den das Zertifikat ausgestellt ist, zeigt das Programm eine Warnung, zum Beispiel „Die Identität des Servers kann nicht bestätigt werden“ oder „Das Zertifikat ist ungültig“.

Der Servername mail.deinefirma.de steht nicht auf dem Zertifikat, mail.sitewig.com schon
Der Servername im Programm muss auf dem Zertifikat stehen

Die häufigste Ursache: falscher Servername

Das Zertifikat von Sitewig gilt für die eigenen Servernamen von Sitewig, nicht für Namen auf deiner eigenen Domain. Hast du als Server zum Beispiel mail.deinefirma.de, imap.deinefirma.de oder deinefirma.de eingetragen, passt der Name nicht, und die Warnung kommt jedes Mal.

  1. Schritt 1: Server im Programm finden

    Öffne in deinem Mailprogramm die Servereinstellungen des Kontos, sowohl für den Posteingangs- als auch für den Postausgangsserver.

  2. Schritt 2: Servernamen korrigieren

    Trage an beiden Stellen mail.sitewig.com als Server ein. Verwende genau diesen Namen, ohne www. davor und ohne Leerzeichen.

  3. Schritt 3: Port und Sicherheit prüfen

    Port und Sicherheit müssen zusammenpassen. Siehe die Tabelle unten.

  4. Schritt 4: Speichern und testen

    Speichere die Einstellungen, schließe das Programm und öffne es erneut. Die Warnung sollte jetzt weg sein.

Das Kontrollpanel: E-Mail → Postfächer mit markierter Karte Kontoeinstellungen
Die richtigen Servernamen stehen unter Kontoeinstellungen

Port und Sicherheit müssen zusammenpassen

Eine falsche Kombination führt oft zu einem Zertifikatsfehler oder zu einer Verbindung, die nie fertig wird.

Die richtigen und falschen Kombinationen aus Port und Sicherheit
993 und 465 nutzen SSL/TLS, 587 nutzt STARTTLS
PortSicherheitVerwendet für
993SSL/TLSE-Mails abrufen (IMAP)
465SSL/TLSE-Mails senden (SMTP)
587STARTTLSE-Mails senden (SMTP), Alternative

Weitere Ursachen

  • Falsches Datum und falsche Uhrzeit auf Computer oder Handy. Ein Zertifikat ist nur für einen bestimmten Zeitraum gültig. Geht die Uhr falsch, wirken alle Zertifikate ungültig. Schalte die automatische Zeit ein.
  • Virenschutz oder Firewall, die verschlüsselte E-Mails „scannt“. Manche Sicherheitsprogramme schieben ihr eigenes Zertifikat in die Verbindung. Schalte den E-Mail-Scan im Programm aus oder lege eine Ausnahme für mail.sitewig.com an.
  • Öffentliches Netzwerk oder Firmennetzwerk mit Filter. Probiere ein anderes Netzwerk, zum Beispiel mobile Daten, und sieh nach, ob die Warnung verschwindet.

Häufige Fragen

Warum kann ich mail.deinefirma.de nicht als Server verwenden?

Weil der Mailserver von Sitewig viele Domains mit einem gemeinsamen Zertifikat für die eigenen Namen von Sitewig bedient. Verwende mail.sitewig.com: Deine Adresse und deine E-Mails bleiben trotzdem auf deiner eigenen Domain.

Meine alten Geräte nutzen mail.ayamail.net oder mail.fiktomail.dk. Muss ich das ändern?

Alte Einrichtungen mit diesen Namen zeigen auf denselben Mailserver und funktionieren weiterhin. Bekommst du bei einem davon eine Zertifikatswarnung, wechsle zu mail.sitewig.com.

Die Warnung kommt immer noch, obwohl ich mail.sitewig.com verwende. Was nun?

Prüfe Datum und Uhrzeit und probiere ein anderes Netzwerk. Hilft das nicht, schreib an den Support und nenne Name und Version des Programms sowie einen Screenshot der Warnung.

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